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17.01.2002 Legasthenie/Dyskalkulie
30.01.2002 Kindliche Sprachentwicklung und ihre Abweichungen
IFKIF Themenabend “Autismus”
Infoabend zum Thema ADHS
Besuch des Kinderzentrums Pelzerhaken am 08.05.02
Rechtshirndominanz -was ist bei Linkshändern anders?
Protokoll Gesprächsabend am 25.09.02
Protokoll zum Ifkif-Themenabend Legasthenie/Dyskalkulie am 17.1.2002
Von Legasthenie spricht man, wenn das Erlernen des Lesens und Schreibens so stark beeinträchtigt ist, dass es den schulischen Werdegang behindert, gleichzeitig aber die Intelligenz des Kindes, dieses Versagen nicht erwarten lässt. Ähnliches gilt für die Dyskalkulie.
Die Ursachen für diese Lernschwäche sind vielfältig. Eine möglichst genaue Analyse ist daher unerlässlich für eine gezielte Hilfe. Sabine Haberkorn, Heilpädagogin, erläutert, welche Entwicklungsparameter in ihrer Diagnostik Berücksichtigung finden (Entwicklungsüberprüfung in Anlehnung an “Wahrnehmungsförderung nach Marianne Frostig”).
Es ist einleuchtend, daß bei Entwicklungsverzögerungen und –auffälligkeiten eine zeitige, den Schrifterwerb begleitende Förderung nur sinnvoll sein kann. Mit unspezifischer Gruppenförderung wird man leider häufig den Kindern mit schwieriger Symptomatik nicht gerecht. Ihre Schreib-/Rechenfertigkeiten bleiben, verglichen mit denen der Klassenkameraden immer weiter zurück. Nicht selten kommt es zur Frustration, Stigmatisierung und Leistungseinbrüchen in fast allen Fächern. Die offizielle Anerkennung als Legastheniker in der 4.Klasse kann die Folgen dieser Behinderung durch Verzicht auf die Benotung der Rechtschreibung bestenfalls lindern. Die Problematik an sich bleibt ohne gezielte Hilfen bestehen, kann bestenfalls kompensiert werden und wird die weitere Schullaufbahn leider häufig in immer stärker werdendem Maße beeinflussen.
Viele Eltern müssen erkennen, dass das Regelangebot der Schulen den Bedürfnissen ihrer Kinder nicht gerecht werden kann. Hier finden sie leider häufig keine wirkliche Hilfe. Um ein schulisches Scheitern und die damit verbundenen sozialen Konsequenzen zu verhindern, bleibt häufig kein anderer Weg, als kostenintensive ausserschulische Privatfördermaßnahmen zu veranlassen. Was bleibt den Familien, die sich diesen Weg aus finanziellen oder organisatorischen Gründen nicht leisten können (Chancengleichheit in der Bildung?)?
Die Claus-Rixen-Grundschule erprobt seit einiger Zeit einen anderen Weg:
frühzeitige Einbeziehung heilpädagogischen Sachverstands (erstmals bei der Einschulungsuntersuchung und dann, sobald Auffälligkeiten zu Tage treten)
gezielte Förderung in kleinen Gruppen in der Schule nach vorangegangener Diagnostik durch eine Heilpädagogin. Hier hat das Kind die Möglichkeit seine Entwicklungsschwierigkeiten zu bearbeiten und in kleiner Gruppe Erfolge und Selbstsicherheit zu erlangen, die es später begleitet auf andere weniger geschützte Lebenssituationen übertragen lernt.
Enge Zusammenarbeit mit Schule und Eltern. Ziel ist hier Verständnis für die Situation des Kindes zu wecken, Bildungs- und Erziehungsverhalten zu hinterfragen und Strategien zur Bewältigung auftretender Schwierigkeiten zu entwickeln.
Diese Massnahme entlastet Schüler, Eltern und Lehrer. Es bleibt zu hoffen, dass auch andere Schulen den bestehenden Bedarf eingestehen und sich für die Erprobung ähnlicher Modellprojekte öffnen.
Bei gleichzeitig auftretenden starken Verhaltensauffälligkeiten ist die Möglichkeit einer drohenden seelischen Behinderung in Betracht zu ziehen. Auf diesem Hintergrund ist eine Kostenübernahme auf der Grundlage des KJHG §35a zu prüfen.
Weitere Informationen können bei ifkif nachgefragt werden.
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IFKIF-Treffen am 30.01.02
zum Thema "Kindliche Sprachentwicklung und Abweichungen"
Eine Veranstaltung unterstützt vom Förderverein der Kita Holtenau.
Frau Zimmer stellt kurz "IFKIF" vor und begrüßt die heutige Refrentin Frau Ludwigsen,. die als Lehrlogopädin an der Kieler Logopädieschule "IBAF" tätig ist.
Sprache ist ein sehr komplexer Vorgang. Frau Ludwigsen verdeutlicht dies anhand eines Beispiels: Für die Beantwortung der Frage, warum die Tasche so schmutzig ist, muss das Kindergartenkind eine ganze Reihe von Leistungen erbringen. Dazu zählt zum einen die auditive Wahrnehmung, zum anderen die Differenzierung des auditiv wahrgenommenen und die Fähigkeit mit Hilfe der Mundmotorik auf die Frage zu antworten. In diesem an sich schlichten Fall, wird von einem Kindergartenkind schon sehr viel an Sprachverständnis vorausgesetzt.
Die Referentin stellt den sogenannten "Sprachbaum" mit entsprechendem "Wurzelwerk" und "Krone" vor, und verdeutlicht damit die Grundlagen der Sprachentwicklung, wie Lebensumwelt, kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse und die akustische Wahrnehmung. Wärme, Liebe und Akzeptanz im Elternhaus bzw. im Umfeld sind für die Sprachentwicklung und das Sprachverständnis von herausragender Bedeutung
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Grober Ablauf der Sprachentwicklung
Im Alter von ca. 12 Monaten werden die ersten Laute gebildet, häufig im Vordermundbereich (Mama, Papa). Den Kindern reichen in diesem Alter meist wenige Laute in Kombination mit Stimmklang, Mimik und Gestik aus, um den Eltern klar zu machen welche Bedürfnisse sie haben. D.h. die Eltern können schon am Klang der Stimme, der Lautsstärke oder der Melodie der Lautäußerung erkennen, ob das Kind gewickelt werden möchte oder ob es Hunger hat oder müde ist etc..
Kinder lernen erst die Wörter, von Gegenständen die "angefaßt" werden können, später auch abstrakte Begriffe wie z.B Arbeit. Das Kind orientiert sich an Sprachvorbildern, die deutlich, aber nicht übermässig betont sprechen. Günstig ist es, wenn Handlungen, wie zum Beispiel das Tisch decken, mit Sprache begleitet werden.
Mit drei Jahren sollten Kinder in der Regel sich so artikulieren können, dass sie gut zu verstehen sind. Kann ein Kind mit zwei Jahren kaum Laute bilden, sollte die Vorstellung in einer logopädischen Praxis in Erwägung gezogen werden. Dabei sollte abgeklärt werden, ob eine Störung vorliegt, die einer Therapie bedarf. Grundsätzlich gilt: Die logopädische Hilfe sollte so früh wie möglich einsetzen, damit Fehlentwicklungen sich nicht verfestigen können.
Bei Abweichungen in der Sprachentwicklung vergeht leider oft zuviel Zeit, bis ein Kind therapeutische Hilfe bekommt. Krankengymnastik oder Ergotherapie kann die logopädische Behandlung sinnvoll ergänzen.
Ein Beispiel für Störungen bei der Laubildung, hier bei "S" -Lauten:
-die Zunge geht beim Schlucken eher nach vorgne
- Kinder sind häufig "Mundatmer"
-das ganze Kind ist häufig hypoton d.h. es verfügt über eine unzureichende muskuläre Spannung (Schwimmen ist sehr günstig ).
Den betroffenen Kindern kann häufig durch Krankengymnastik oder Ergotherapie in Verbindung mit logopädischer Behandlung geholfen werden.
Die Arbeit eines Logopäden/Logopädin findet heute kaum noch "am Tisch" statt. Statt dessen erfolgt sie spielerisch und verfolgt immer sowohl ein Hörtraining als auch Ganzkörperarbeit um die Sprachentwicklung zu fördern.
Das Arbeiten an semantischen Feldern wie z.B. dem Bereich "Kleidung" dient einer Anregung des weiteren Sprachentwicklungsprozesses. Vor allem soll dadurch ein Bezug zum Alltagsleben hergestellt werden.
Im Bereich der Grammatik werden Strukturen angeboten, die das Kind hört und dann alltagsrelevant selber zu produzieren lernt.
Nach dem Vortrag ergab sich noch die Möglichkeit Fragen anzusprechen und zu diskutieren.
Eine Mutter stellte die Frage, ab wann, bzw. in welchem Alter es gilt, Stottern zu behandeln. Die Refrerntin erklärte, dass ein entwicklungsbedingtes Stottern bei 2-3 oder auch 3-4 Jährigen gelegentlich auftritt. Meist verliert sich diese Auffälligkeit nach ca. 1Jahr. Die Kinder sollten in dieser Zeit möglichst nicht unterbrochen werden, man sollte sie ausreden lassen. Bei längeranhaltendem Stottern ist therapeutische Hilfe notwendig.
Weiter wurde die Frage aufgeworfen, welche Schritte zu unternehmen sind um eine logopädische Diagnostik bzw. Therapie in Anspruch zu nehmen. Dazu ist der Weg über die Rezeptur eines Kinderarztes notwendig.
Die Frage wann ein Therapieerfolg zu sehen/hören sein sollte, kann man nicht so pauschal beantworten. Je nachdem wie eingeschliffen bzw. verfestig ein Sprachdefizit ist, kann eine Therapie unter Umständen erst nach einen halben Jahr und länger Erfolge zeigen.
Unterstützend zu allen Therapiemaßnahmen werden parallel Elterngespräche durchgeführt.
An einigen Schulen existieren Sprachheilambulanzen (z.B.Sprachheilschule Mettenhof ). Dieses Angebot ist kostenlos. Für wen eine Untersuchung in Frage kommt, kann sicher telefonisch abgeklärt werden. Darüberhinaus gibt es s.g. Präventionsgruppen der Sprachheilschulen in Kindertagesstätten mit entsprechendem Bedarf.
Ein sehr informativer Abend wurde gegen 21:30 beendet. Sicher konnten nicht alle Details besprochen werden, dennoch wurde ein sehr guter Überblick über die kindliche Sprachentwicklung und deren Abweichungen gegeben.
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Protokoll zum Ifkif-Themenabend Autismus am 14.2.02
Als Referentinnen waren eingeladen Frau Forbrig, die 1. Vorsitzende und Frau Holtze, die hauptamtliche Mitarbeiterin im Verein “Hilfe Für das autistische Kind, Regionalverband Schleswig Holstein”.
Frau Forbrig, selbst Mutter eines autistischen Sohnes, berichtet vom Aufbau des Vereins (seit 1979) mit dem erstmals ein strukturiertes und kontinuierliches Beratungs- und Betreuungskonzept für betroffene und ihre Angehörigen verwirklicht wurde. Es erstreckt sich von der Erstdiagnostik bis hin zur Organisation eines weitmöglichsten eigenverantwortlichen Lebens als Erwachsene. Vorher waren Familien mit der Problematik häufig auf sich gestellt.
Ein Film veranschaulicht typische Verhaltensweisen eines autistischen Kindes.
Frau Forbrig beschreibt Autismus als eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die häufig mit anderen Behinderungen einher geht. Als Ursachen können z.B. Röteln in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten, erhöhter Blutzucker während der schwangerschaft, Sauerstoffmangel im letzten Schwangerschaftsdrittel u.v.m. verantwortlich sein.
Sehr variabel sind die Symptome, die mit der Entwicklungsstörung einhergehen und zwar hinsichtlich ihrer Qualität und ihrer Quantität. Dies ist mit Sicherheit ein Grund dafür, dass eine Diagnostik, die nach Aussagen von Frau Forbrigg und Frau Holtze, zweifelsfrei möglich ist, häufig nicht oder erst viel zu spät erfolgt. Selbst Pädagogen in Kindergarten und Schule haben häufig keine Erklärungsidee für das auffällige Verhalten des autistischen Kindes. So bleibt es oft über Jahre unverstanden.
Der Verein hat eine “Merkmalsliste zur Erkennung autistischer Kinder” erstellt, die die Bereiche Wahrnehmung, Sprache, motorische Kontrolle, Sozial-/Spielverhalten und spezielle Fertigkeiten abdeckt, und die er auf Anfrage zur Verfügung stellt.
Frau Holtze beschreibt gangbare Hilfewege und die Möglichkeiten des Vereins Familien zu unterstützen.
Dies beginnt oft schon bei der Diagnose, auf die Sorgeberechtigte oft hartnäckig drängen müssen. Für 310 DM kann sie auch vom Fachleuten des Vereins durchgeführt werden. Erst danach können in der Regel Hilfen bewilligt werden. Der Verein kann behilflich sein bei einer kompetenten und sinnvollen Hilfegestaltung stets im Hinblick auf die sich ständig verändernde aktuelle Lebenssituation. So ist er für betroffenen Menschen, falls gewünscht, über Jahre eine begleitende Institution. Hilfen können beinhalten individuelle und Regelintegrationsmaßnahmen, familien entlastende Hilfen. Ergänzende Therapien, Behindertenausweis etc.
Autismus ist nicht heilbar.
Hilfe für das autistische Kind Regionalverband Schleswig-Holstein e.V. Geschäftsstelle Marienstraße 1c 24534 Neumünster 04321-22067
Ambulanz Feldstraße 92 24105 Kiel Telefon: 0431-804893
hilfreiche Adresse bei schulischem Beratungsbedarf: BIS, Beratung Integration in der Schule Anette Hausotter Bernd Maaß Schreiberweg 5 24119 Kronshagen Telefon: 5403-196
Weitere Informationen können bei ifkif nachgefragt werden.
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IFKIF Abend zum Thema ADHS
Zu diesem Thema hat IFKIF Frau Dr. Inge Quoß eingeladen, Kinderärztin aus Bordesholm. Frau Dr. Quoß beschäftigt sich mit dieser Thematik seit etwa 20 Jahren und verfügt über einen umfangreichen Erfahrungsschatz.
Ursula Jakobi stellt Frau Dr. Quoß den etwa 75 Zuhörern vor.
Frau Dr. Quoß stellt anhand eines Videos Julia vor. Julia wird in einer Situation gezeigt, in der sie sich durch agressives Verhalten den Aufforderungen zum Händewaschen entzieht. Das Kind reagiert mit Treten, Schreien und agressivem Verhalten. Auf den ersten Blick könnte der Zuschauer meinen, es handele sich hier um stark ausgeprägtes ADHS.
Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass das elterliche Erziehungsverhalten hier maßgeblich verantwortlich ist für Julias renitente Reaktion mit der sie immer wieder erfolgreich Zuwendung und Aufmerksamkeit von der Mutter erzwingt. Dies bestätigt auch die Tatsache, dass dieses Problem in der Praxis auf erzieherischem Wege zu lösen war.
Das Beispiels verdeutlicht aber, wie wichtig eine sorgfältige Diagnose ist und dass “nicht alles was nach ADS aussieht, auch ADS ist”.
Ganz allgemein empfiehlt die Referentin auf einige grundlegende Dinge in der Erziehung zu achten, die zunehmend in Familien beim Umgang mit Kindern nicht mehr selbstverständlich sind:
- Aufforderungen möglichst auf nicht mehr als 12 sec beschränken
- unbedingt Blickkontakt herstellen
- ernste Anordnungen durch die entsprechende Mimik unterstützen
- kontrollieren ob eine Anordnung auch ausgeführt wird
Im zweiten Video wird ein Junge in einer Spielszene am Tisch sitzend gezeigt. Er zeigt auf den ersten Blick kein sonderlich auffallendes oder gar störendes Verhalten. Die ständige Bewegung der Beine und Füsse ist hier jedoch ein erstes Indiz für ADHS. Frau Quos weist darauf hin, dass dies allein natürlich kein ausschlaggebenes Verhaltensmuster ist, um sicher ADHS zu diagnostizieren. Erst das Zusammentreffen von verschiedenen Hinweisen kann die Diagnose ermöglichen.
Im weiteren geht die Referentin darauf ein wie sich ADHS im Verlauf des Lebens darstellt:
Im Säuglingsalter sind die betroffenen Kinder oft Schreikinder. Sie zeigen ein unruhiges Verhalten. Auch Eß und Schlafprobleme treten auf. Körperkontakt wird häufig abgelehnt. (Wahrnehmungsstörungen)
Kleinkinder zeigen eine rastlose Aktivität, haben dabei aber keine Ausdauer bei einer Sache zu bleiben. Ihr Sozialverhalten ist auffällig und kaum berechenbar. Das führt schon in diesem jungen Alter zur sozialen Isolation.
Das Schulalter ist gekennzeichnet durch eine “Null Bock” Haltung. Leistungsverweigerung und Agressivität führt zu weiteren Problemen, die dann zu einem immer stärker schwindenden Selbstwertgefühl, Ängsten und Depressionen führen können. Diese Personengruppe ist signifikant häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt als nicht ADS´ler.
Im Erwachsenenalter führt die Entwicklung zu oft planlosem Handeln und Vergesslichkeit. Auch hier treten Ängste und Depressionen gehäuft auf. Auffällig sind auch unbeständige zwischenmenschliche Beziehungen. Oft führt der Weg auch zu Alkohol und Drogensucht.
Bei allen Problemen darf man aber auch die Stärken der Betroffenen nicht ausser Acht lassen. Dazu zählen:
- Ideenreichtum
- Kreativität
- Hilfsbereitschaft
- Gerechtigkeitssinn
Frau Dr. Quoß zeigt zur weiteren Veranschaulichung dieses Phänomens starker Verhaltensauffälligkeiten exemplarisch ein sog. Positronenemissionstomogramm. Daran erklärt und zeigt sie den veränderten Hirnstoffwechsel. Sie vergleicht ADHS mit Diabetes. Ganz eindringlich wird darauf hingewiesen, dass das Verhalten der Kinder nicht Schuld der Eltern ist. Die Eltern brauchen Hilfe statt Verurteilung.
Betroffene Eltern sollten unbedingt auf eine frühzeitige Diagnose drängen, damit rechzeitig mit einer multimodalen Therapie begonnen werden kann. D.h. ggf. medikamentöse Thearpie, Ergotherapie und Verhaltensterapie bzw. Betreuung durch Psychologen sollten ineinander greifen. Wichtig ist die Therapie langfristig zu überwachen und ggf. zu korrigieren. Eltern, Therapeuten und Erzieher bzw. Lehrer sollten konstruktiv im Sinne einer bestmöglichen Begleitung zusammenarbeiten. Eltern sollten in einer Selbsthilfegruppe den Kontakt zu andern Betroffenen suchen.
Zur Diagnostik, so wie sie in der Praxis bei Frau Dr. Quoß durchgeführt wird:
(Leider ist eine so umfangreiche Evaluation längst noch nicht die Regel. Eine Ärztevereinigung bemüht sich derzeit um eine Standardisierung der ADS-Diagnostik.)
Das Anamnesegespräch dauert in der Regel 1 – 11/2 Stunden. Dazu werden auch Zeugnisse mitgebracht und in die Diagnose miteinbezogen. Weiterhin folgen Konzentrationstests. Die akustische Wahrnehmung wird von einem spezialisierten HNO Arzt untersucht. Häufig liegen bei ADHS Kindern Schwierigkeiten in der akustischen Differenzierung vor. Ggf. wird ein EEG zur Beurteilung herangezogen. Schilddrüsenerkrankungen und andere Krankheiten, die ein ähnliches Erscheinungsbild zeigen, müssen ausgeschlossen werden.
Die Eltern haben dann bis zum nächsten Termin ein Video zu erstellen, das drei verschiede Szenen in einer Länge von je 5 Minuten enthält. Dieses Video besteht aus einer Spielszene, einem Diktat oder dem Malen eines Bildes und einer Konfliktsituation. Diese Videodiagnostik stellt ebenfalls einen wichtigen Aspekt in der Diagnosefindung dar. Weiterhin werden von den Eltern und vom Kindergarten/Schule ein Fragebogen ausgefüllt, der das Verhalten des Kindes nach einem standartisierten Schema beurteilt.
Sollte es dann, nach dieser Diagnostik zu einer Ritalinverordnung kommen, werden die Eltern über den Nutzen und die Nebenwirkungen bzw. Risiken aufgeklärt.
In der Einstellphase wird mit einschleichender Dosierung begonnen. Eltern und Mitbetreuende müssen ein Tagebuch führen, in dem positive und negative Verhaltensweisen aufgezeichnet werden. Dieses Tagebuch hilft die Dosierung richtig einzustellen, und zeigt dann auch welche Schwierigkeiten in der Vergangenheit bestanden haben.
In der Dauerphase erfolgt eine regelmässige Kontrolle durch Gespräche mit den Eltern und dem Kind und Blutuntersuchungen um sicherzugehen, dass keine ernsthaften Veränderungen übersehen werden. Auch das Gewicht und die Grösse des Kindes werden regelmässig festgehalten. Etwa alle acht Wochen wird vor einer neuen Rezeptierung ein Beurteilungsbogen durch die Eltern ausgefüllt.
Immer wieder betonte Dr. Quoß, dass es ganz unterschiedlich starke Ausprägungen von ADS gibt, und dass sie sich sowohl in ihrer praktischen Arbeit, als auch daraus resultierend schwerpunktmäßig mit den Kindern beschäftigt, wo der Leidensdruck durch nicht mehr kompensierbare Verhaltensauffälligkeiten, so groß geworden ist, dass die entstandene Situation zum Handeln zwingt.
Im weiteren Verlauf bestand die Möglichkeit, der Referentin Fragen zu stellen. Dazu zählte u.a., ob und wie man ADHS im Kindergartenalter erkennen kann. Indizien können sein: Verhaltensauffällikeiten wie Beissen und Schlagen, Verweigerung bei Kreisspielen und eine auffallend starke Ablehnung durch andere Kinder. In der Regel fallen nur Kinder mit stärker ausgeprägter Symptomatik bereits im Kindergarten auf, da hier altersgemäß noch viele Freiräume gewährt werden und mehr Möglichkeiten für den individuellen Umgang bestehen. Kinder mit ADS ohne begleitende Hyperaktivität –häufig Mädchen- bleiben oft ganz undiagnostiziert, damit wird ihre Problematik aber auch nie auf die wirklichen Ursachen zurückgeführt.
Als wichtigste Ziele bezeichnete Frau Dr. Quoß die soziale Integration der Kinder und die Ermöglichung einer, der jeweiligen Begabung entsprechenden Schul- und Berufsausübung.
Ihr Wunsch ist die Berücksichtigung dieser Störung in Schule , Kindergarten und Ausbildung. Dazu zählen insbesondere Informationen für Betreuende, Ärzte, Therapeuten, Lehrer und Erzieher.
Gegen 22°° Uhr wurde ein sehr informativer, an vielen Stellen sicherlich auch kontrovers diskutierter, sicherlich aber interessanter Themenabend von Frau Jakobi beendet.
Die Thematik verdient es, auch weiterhin unter verschiedenen Aspekten immer wieder aufgegriffen zu werden.
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Besuch des Kinderzentrum Pelzerhaken
Sozialpädiatrisches Zentrum und Fachklinik zur Entwicklungsförderung und Rehabilitation von Kindern bei Neustadt/Ostholstein
am: 8.5.02 durch ifkif (12 Teilnehmer)
Von den Möglichkeiten und Arbeitsschwerpunkten der Einrichtung
Das Kinderzentrum Pelzerhaken ist eine frei zugängliche Fachklinik für jede Art von Behinderung und Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern (vgl. auch Erfahrungsbericht). Zur Aufnahme ist eine Einweisung durch einen Kinderarzt nötig. Man muß mit Wartezeiten, z.Zt. von etwa 8-12 Wochen, rechnen. Betreut werden Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren. Unterteilt ist die Einrichtung in den stationären Bereich und die Ambulanz.
Im stationären Bereich findet man drei Stationen:
- das Mäuseloch, zur Betreuung von Säuglingen
- der Starenkasten, für die Vorschulkinder
- der Bienenkorb, zur Versorgung der Schulkinder
Kinder werden in Pelzerhaken mit den folgenden Zielsetzungen aufgenommen:
- Entwicklungs-/ Verhaltensdiagnostik
- Primärtherapie vor Ort
- Therapieplanung und Erstellung von Förderkonzepten für zuhause
- Hilfsmittelversorgung
- Behebung/Milderung von speziellen Störungen
Die normale Aufenthaltsdauer in der Einrichtung liegt bei etwa 30 Tagen. Die Verweildauer wird flexibel gehandhabt. Das Vergütungsprinzip der Fallpauschalen stellt sich zunehmend als Problem dar.
Die Ambulanz wird als Sozialpädiatrisches Zentrum geführt. Sie sieht sich als Schnittstelle zwischen
- klinischer Pädiatrie
- Institutionen
- und Rehaklinik
Die Betreuung umfaßt verschiedene Sprechstunden:
Neuroorthopädische Sprechstunde
- Skoliosesprechstunde
- Genetische Sprechstunde (mit Unterstützung der Uniklinik Lübeck)
- Hilfsmittelsprechstunde (in Planung)
- Sehsprechstunde
Das Fortbildungsinstitut hat zwei wesentliche Aufgaben. Es soll die Fortbildung verschiedener Fachrichtungen koordinieren und bietet auch Seminare bzw. Kurse für Familien an.
Heilpädagogische Diagnostik und Förderung in Pelzerhaken
Die Besucher wurden über einen sehr wichtigen Bereich informiert, der bei der Förderung von Kindern viel bewegen kann, die Heilpädagogik. Zunächst gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Heilpädagogen in Pelzerhaken die Diagnose. Dabei werden folgende Bereiche herangezogen bzw. beurteilt:
die Gesamtaktivität des Kindes
- das Kontaktverhalten des Kindes
- das Interesse und Explorationsverhalten des Kindes
- das Verständnis von Aufforderungen und Angeboten
- und die Sprachproduktion
Bei der Erstellung von Förderkonzepten finden folgende Aspekte Berücksichtigung:
die Einbindung der Eltern (ohne Zusammenarbeit ist für die Kinder kaum nachhaltige Hilfe möglich)
- intensive Absprache bzw. Kontakt zur mitbetreuenden Frühförderung
- angestrebt wird ein “runder Tisch” von allen an der Förderung Beteiligten
Ziel soll zum einen sein, Lernangebote zu machen und auf die auf bereits vorhandenen Funktionen aufzubauen, zum andern soll die Eigenaktivität des Kindes maximal unterstützt werden.
Durch interaktionsorientierte Hilfen soll das elterliche Selbstvertrauen gestärkt werden. Die eingesetzte Videobeobachtung ist wichtig, um eine Betrachtung von Situationen aus der Distanz zu ermöglichen.
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Linkshänder -was ist bei Ihnen anders
Referentin: Frau Birgit Marggraf Höfer, Erzieherin und Gestalttherapeutin
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Linkshänder sind rechtshirndominante Menschen, die oft haptisch veranlagt sind, d.h. Sie sind ständig in Bewegung und begreifen durch Begreifen. Daher haben sie in der Schule nicht selten Schwierigkeiten während des Unterrichts ruhig zu sitzen und als Erwachsene machen sie den Eindruck hektisch und nervös zu sein.
Die „linkshemisphärische Welt“ versteht allzu oft nicht, dass viele dieser Menschen das Bedürfnis haben sich ständig zu bewegen.
In ihrem Vortrag möchte die Referentin die Besonderheiten der rechtshirndominanten Menschen erläutern und erklären. Zunächst regt sie an, die Alltagssprache auf die Begriffe rechts und links hin zu untersuchen.
Dazu fallen Begriffe wie:
- rechter Weg
- linker Vogel
- linke Bazille
- recht haben
- linke Tour
- linkisch sein
- linke Sache
- rechtschaffen
- von links nach rechts schreiben (nach rechts streben)
- Rechtsgewinde
- ...
Es fällt auf, dass begriffliche Zusammenhänge mit „rechts“ stets positiv belegt sind, während mit „links“ negative Eigenschaften assoziiert werden.
Weiterhin erläutert Frau Marggraf Höfer welche spezifische Fähigkeiten und Anlagen bzw. Charakteristika sich schwerpunktmäßig über die rechte bzw. linke Gehirnhälfte ausdrücken. Im Folgenden ein paar Beispiele:
Grundsätzlich wird jeder Mensch unterbewußt natürlich von beiden Hirnhäften gesteuert.
Anhand des oben aufgeführten Beispielen konnte jedoch jeder Zuhörer für sich ermitteln ob er im Alltag, oder auch in bestimmten Situationen eher ein rechts- oder linkshirndominanter Mensch ist.
Grundsätzlich wurde deutlich, dass Steuerungsdominanz aus beiden Hirnhälften in gleicher Weise Stärken und Schwächen birgt.
Die Referentin unterstrich ihre Ausführungen abschließend durch praktische Übungen, die von allen Besuchern als sehr beeindruckend empfunden wurden.
Als Literatur empfahl die Referentin:
Kinesiologie mit Kindern Franz Decker, Brigitte Bäcker Ravensburger Ratgeber Familie Ravensburgerbuchverlag 2000 ISBN 3-332-00830-7
Linkshändig? Ein Ratgeber Rolf W.Meyer, Johanna B.Sattler (Hersg.) Koch Media Deutschland 2001 ISBN 3-581-6666 9/3
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Wie sieht die aktuelle Situation förderbedürftiger Kinder in den Kindertagesstätten aus?
Der Abend findet statt im Janusz Korczak Haus (Skandinaviendamm 352) einer noch sehr neuen und baulich sehr schön gestalteten KITA der Caritas. Eine kurze Führung durch die Einrichtung gibt allen Gästen die Möglichkeit sich einen Einblick in die Arbeit im Haus zu verschaffen. Die KITA hat 5 Gruppen. Mit dem hohen Anteil an Ganztagsbetreuungen, dem Sprachförderangebot für fremdsprachige Kinder und dem integrativen Angebot wird ein deutlicher stadtteilorientierter Schwerpunkt gesetzt.
Nach der Begrüßung durch U. Jakobi folgt eine kurze Vorstellungsrunde, in der jeder Teilnehmer die Möglichkeit hat, auf sein Anliegen aufmerksam zu machen. Es kristallisieren sich 4 Schwerpunktthemen heraus:
1. Zusammenarbeit von Eltern und Betreuenden
Eltern wie Erzieherinnen und Heilpädagogen stellen gemeinsam fest, dass nur bei gut funktionierendem, ehrlichem und regelmäßigem Austausch zwischen Pädagogen und Eltern eine Maßnahme erfolgreich sein kann.
2. ungeklärte Aspekte im Antragsverfahren
Die geordnete Aufnahme eines Kindes, für das eine I Massnahme beantragt wurde, kann eigentlich erst erfolgen wenn über die Massnahme entschieden wurde. Trotzdem werden in der Regel die Kinder schon vor dem endgültigen Entscheid aufgenommen, vor allem wenn sich die Beantragung in die Länge zieht. Diese Praxis führte in der Vergangenheit dann nicht selten zu sog. “Grauintegrationen” .
Lt. Bericht der Stadt liegen die Bearbeitungszeiten für integrative Massnahmen in der Regel zwischen 3 Wochen und drei Monaten. Lt. SGB IX sollte die Zeit von 14 Tage nicht überschritten werden. In Einzelfällen ist auch eine Entscheidung per Eilentscheid möglich. Die Hemmschwelle den Klageweg zu beschreiten ist sehr hoch.
3. Schleichende Veränderung des pädagogischen Angebots
Im Bereich der Einzelintegrationen durch die Beantragung im laufenden KITA-Jahr ist es in der Regel nicht mehr möglich die Größe einer Regelgruppe auf die für die Einzelintegration vorgegebene Gruppengröße zu reduzieren.
Es scheint diesbezüglich darüber hinaus ein gewisser Druck auf die Einrichtungen ausgeübt zu werden, die Gruppen immer voll auszulasten. Dies läßt quasi keinen Spielraum für die sachgerechte Umsetzung einer teilstationären Maßnahme im laufenden KITA-Jahr, ebenso wenig läßt sie Spielraum für niederschwelligere individuelle pädagogische Maßnahmen.
Weiterhin wird von Problemen berichtet die Zusammensetzung heilpädagigischer Kleingruppen betreffend. Heilpädagogische Kleingruppen sind eine Möglichkeit Kinder zu betreuen, die aufgrund ihrer individuellen Problemelage gößere Gruppen nicht besuchen können. Es handelte sich dabei bislang nicht ausschließlich um schwerst mehrfachbehinderte Kinder. Auch Kinder mit ausgeprägten Schwierigkeiten im sozialemotionalen Bereich können hier gut Fuß fassen, vorausgesetzt die Zusammensetzung der Gruppe läßt dies zu. Die Bewilligungspraxis hat sich jetzt allerdings so entwickelt, dass nur noch in Einzelfällen für §35-Kinder die Integration in einer hp-Kleingruppe bewilligt wird, so dass ein solches Kind dann ausschließlich unter schwerstbehinderten aufwächst. Der Integrationsgedanke geht bei diesem Ansatz verloren. Es ist ein unbefriedigender Zustand, dass die in Kleingruppen optimal zu fördernden Kinder dort nur noch selten betreut werden. Auch das scheint politisch so gewollt zu sein. Gerade in den Kleingruppen kann eine sehr gute Vorbereitung auf die Schule erfolgen.
Eltern fühlen sich bei der HPB nicht über die verschiedenen Möglichkeiten der Integration beraten und werden in der Regel auch nicht auf besondere Angebote aufmerksam gemacht. Vorrangig scheint nicht die richtige Hilfeform zu sein, sondern allein die wohnortnahe Unterbringung. Hier wird ein grundsätzlicher Klärungsbedarf gesehen.
Ebenso wird von allen Beteiligten darauf hingewiesen, dass Eltern Hilfe brauchen bei der Beantragung von Fördermassnahmen.
Die betroffenen Einrichtungen sollen auch eine Eingabe im Jugendhilfeausschuss auf die Veränderungen aufmerksam machen.
4. Schulische Perspektiven
Von verschiedenen Teilnehmern wird das Thema Schule noch einmal aufgegriffen und festgestellt, dass Schulen selbst nicht gut informiert zu sein scheinen, welche Förderungen möglich sind. Einigkeit herrscht darüber, dass alternative Beschulungsformen wünschenswert wären. (Heilpädagogische Förderung, Kleinklassen etc.)
Sehr problematisch ist nach Aussage einer Teilnehmerin die Unterbringung von mehrfach behinderten Kindern.
Es wird von guten Erfolgen sog. Heilpädagogischer Klassen berichtet.
Häufig tritt das Problem auf, dass Eltern nicht die notwendige Beharrlichkeit aufweisen, um Informationen über die optimale Förderung zu bekommen. Darüber hinaus erscheint es schwierig zu sein, abzuschätzen, wie eine sinnvolle Förderung aussehen könnte. Die rechtzeiteige Beantragung und Gespräche mit allen Beteiligten sind notwendig. Es scheint auch vorzukommen, dass Schulen kein Interesse haben weitere Fördermöglichkeiten, wie heilpädagogische Hilfe hinzuzuziehen. Die Gesetzeslage erwartet diese Zusammenarbeit. Schulen scheinen auch mit der Beurteilung, wer für welches Kind zuständig (Schule oder Jugendhilfe) ist Probleme zu haben. Es kommt vor, dass Eltern mit ihrem Kind von einer Schule zur nächsten verwiesen werden. Der Kindergarten sollte besonders die Eltern der I -Kinder bei diesem Wechsel begleiten und fachkompetent unterstützen..
Es wird der Vorschlag gemacht eine Infobroschüre zu entwickeln, die über heilpädagogische Hilfen in und um Kiel informiert. Denkbar wäre eine Posterwand mit dem Titel KITA `s stellen sich vor. Auszustellen wäre so etwas im städtischen Bereich.
An jeder Schule soll es einen Förderbeauftragtern V als Ansprechpartner für verhaltensauffällige Kinder geben. ifkif weitere Informationen darüber zusammen tragen. Die Schule ist erster Ansprechpartner für die Beantragung von Fördermaßnahmen. Sie muss dafür sorgen, dass die Kinder beschulungsfähig sind. Ohne Einigung, wer für die geplante Hilfe zuständig ist, muss das Jugendamt die Fördermaßnahmen tragen.
Es wurde noch einmal auf die Problematik des Findens der richtigen Schule für integrativ betreute Kinder hingewiesen. Besonders schwierig stellt sich die Situation für verhaltensauffällige Kinder z.B. mit ADHS dar. Es entsteht der Eindruck, dass sich für diese Gruppe keiner so recht verantwortlich fühlt. Diese Thematik wird Schwerpunktthema für die nächsten Monate bei ifkif sein.
Derzeitiger Stand ist, dass die Schule für die lernbehinderen Kinder, das Jugendamt für die behinderten Kinder zuständig ist. Diese Thematik, wie auch das Thema Integrative Hortbetreuung sollen in die AG §35a eingebracht werden.
Nächster Abend am 4.12.2002 mit dem Thema: Sprachförderung.
Zum Schluss wird angeregt einen Elternvertreter für den Bereich Integration in jeder Kita zu wählen. Dies würde die Vernetzung Betroffener und der Kitas untereinander deutlich verbessern.
Der Abend wird um 22:00 beendet.
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