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Integrative Lerntherapie
Aus verschieden Gründen kann ein Teil der Schüler und Schülerinnen das Lernangebot der Schule für sich nicht in ausreichendem Maße nutzen. Lernstörungen sind eine mögliche Folge. Integrative Lerntherapie hat zum Ziel, diese negativen Lernstrukturen aufzubrechen und den Schülern und Schülerinnen wieder einen positiven Zugang zum Lernen zu ermöglichen.
Kontakte: Fachverband für integrative Lerntherapie e.V.
Die Therapeuthin Petra Gradert erläutert die Therapie ausführlich und steht für Nachfragen zur Verfügung.
pdf der ausführlichen Vorstellung
Telefon: 0431/7303778 Mail: petragradert@tiscali.de
Ergotherapie (Informationen zur Therapie, Verordnung, Ausführung und Indikation)
Kurzbeschreibung der Sensorischen Integrationstherapie (SI)
Die Therapeutin Anke Carsjens erläutert die Therapien und erklärt die Zusammenhänge in den als pdf ausgeführten Beschreibungen
Visitenkarte der Praxis Anke Carsjens
Verhaltenstherapie in der ergotherapeutischen Praxis unter Einbeziehung von Störungen der sensorischen Integration - ein Fallbeispiel
Maximilian ist 6 Jahre alt und wurde im Sommer eingeschult.
Schon bevor er in die Schule gekommen ist, hatten seine Eltern große Probleme im täglichen Zusammensein mit ihm.
Alles mussten sie fünfmal sagen. Maximilian akzeptierte keine Grenzen und Regeln, er war sehr unvorsichtig und begab sich beispielsweise auf dem Spielplatz oft in Gefahr.
Er hatte nur selten Besuch von gleichaltrigen Kindern, da solche Situationen oft mit Streit und Prügeleien endeten.
Auf Nachfrage berichteten die Eltern, dass Maximilian schon immer besondere Herausforderungen an sie stellte. Als Baby hat er viel geschrieen und ließ sich stundenlang nicht mehr beruhigen.
Die Mutter erzählte, dass sie sehr traurig darüber sei, dass Maximilian nur selten ihre Nähe sucht.
Im Kleinkindalter gab es ständig Kämpfe mit den Eltern, wenn er selbstständig versuchen sollte, die Socken anzuziehen.
Es endete oft mit Tränen und Gebrüll. Maximilian hatte wenig Ausdauer.
Viele Spiele wurden von ihm nur kurz inspiziert und dann in die Ecke geworfen. Und wenn er mal verlor, konnte er es nur sehr schwer ertragen.
In der Schule gelingt es ihm nicht, dem Unterricht konzentriert zu folgen.
Er kaspert viel herum und ärgert seine Mitschüler.
Auf die Regeln seiner Lehrerin hört er nur bedingt.
Seine Hausaufgaben sind für die Mutter täglich eine Nervenprobe, da Maximilian die Aufgaben erst nach viel Mühe und Streit erledigt.
Aufgrund dieser Probleme wurde Maximilian in der Ergotherapie vorgestellt.
In einem ausführlichen Erstgespräch beschrieben die Eltern Maximilians Entwicklungsverlauf und formulierten ihre Erwartungen an die Ergotherapie. Weiterhin wurden verschiedene Testverfahren und freie Beobachtungen durchgeführt.
Außerdem wurden Videoaufzeichnungen von der ganzen Familie in verschiedenen Situationen des täglichen Lebens durchgeführt (Spielen, Lernen, Gespräche…), um Verhaltensmuster zu verdeutlichen. Anhand der Videos wurden Lösungsstrategien erarbeitet.
Die Ergebnisse des ergotherapeutischen Befundes zeigten bei Maximilian eine deutliche Wahrnehmungsstörung.
Darüber hinaus wurden Probleme in den Interaktionsmustern von Maximilian und seinen Eltern deutlich. Der gezielte Einsatz von Lob und Konsequenz fehlte. Beides soll nun in der Ergotherapie verbessert werden, wobei die Eltern gemeinsam mit Maximilian an dieser Veränderung arbeiten werden.
Schwerpunkte der durchgeführten Therapien bildeten:
Sensorische Integrationstherapie
Verhaltenstherapeutische Maßnahmen nach Jansen / Streit.
Praxis für Ergotherapie
Barbara Dittmann
Lehrtherapeutin für Sensorische Integration / DVE
Im Brauereiviertel 5 Christianspries 9
24118 Kiel 24159 Kiel
Tel.: 0431/80097-10 0431/25975-55
www.therapiezentrum-kiel.de www.ergo-therapie.com
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